____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____UrlaubsrechtUrlaub:srecht

Der Anspruch auf UrlaubUrlaub:sanspruch entsteht

Das UrlaubsausmaßUrlaub:sausmaß beträgt bei einer Dienstzeit

Der Verbrauch des UrlaubsUrlaub:sverbrauch muss mit dem Arbeitgeber vereinbart werden, wobei auf die Erholungsmöglichkeiten des/der ArbeitnehmersIn und die Erfordernisse des Betriebes Rücksicht zu nehmen ist. Es ist somit nicht möglich, dass der/die ArbeitgeberIn dem/der ArbeitnehmerIn den Urlaubstermin einseitig "aufzwingt"; umgekehrt darf aber auch der/die ArbeitnehmerIn den Urlaub nicht einseitig antreten oder willkürlich verlängern. Urlaub verjährt nach Ablauf von 2 Jahren ab dem Ende des Urlaubsjahres, in dem er entstanden ist. Karenzzeiten nach dem Mutterschutzgesetz oder dem Väter-Karenzgesetz verlängern die Verjährungsfrist um den Zeitraum der Karenz.

1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____UrlaubsentgeltUrlaub:sentgelt

Der/die ArbeitnehmerIn hat während des Urlaubs jenes Entgelt zu erhalten, das ihm/ihr gebührt hätte, wenn der Urlaub nicht angetreten worden wäre (Ausfallsprinzip). Wenn sich das nicht feststellen lässt, ist der Durchschnitt der letzten 13 voll gearbeiteten Wochen der Berechnung zugrunde zu legen (siehe auch Generalkollektivvertrag).

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Krankheit unterbricht den UrlaubUrlaub:sunterbrechung

Wenn der/die ArbeitnehmerIn während des Urlaubs erkrankt oder verunglückt, werden die Tage der Erkrankung auf das Urlaubsausmaß nicht angerechnet, wenn diese Arbeitsunfähigkeit mehr als 3 Kalendertage andauert, dem/der ArbeitgeberIn unverzüglich nach 3 Tagen gemeldet wird und nach Wiederantritt der Arbeit unaufgefordert ein ärztliches Zeugnis (=KrankenstandsbestätigungKrankenstandsbestätigung) vorgewiesen wird. Erkrankt der/die ArbeitnehmerIn im Ausland, ist neben dem ärztlichen Zeugnis auch eine behördliche Bestätigung notwendig, aus der hervorgeht, dass dieses Zeugnis von einer zum Arztberuf zugelassenen Person ausgestellt wurde. Diese Bestätigung ist bei einer Behandlung in einer Krankenanstalt nicht notwendig.

3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____UrlaubsersatzleistungUrlaub:sersatzleistung

Dem/der ArbeitnehmerIn gebührt bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses für das laufende Urlaubsjahr eine UrlaubsersatzleistungUrlaubsersatzleistung als Abgeltung für den der Dauer der Dienstzeit in diesem Urlaubsjahr im Verhältnis zum gesamten Urlaubsjahr entsprechenden Urlaub. Bereits verbrauchter Jahresurlaub ist auf das aliquote Urlaubsausmaß anzurechnen. Urlaubsentgelt für einen über das aliquote Ausmaß hinaus verbrauchten Jahresurlaub ist nicht rückzuerstatten, außer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch

Der Erstattungsbetrag hat dem Urlaubsentgelt, das der/die ArbeitnehmerIn für den zu viel verbrauchten Urlaub erhalten hat, zu entsprechen. Eine Ersatzleistung gebührt nicht, wenn der/die ArbeitnehmerIn ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt. Für nicht verbrauchten Urlaub aus vorangegangenen Urlaubsjahren gebührt eine Ersatzleistung in vollem Ausmaß des noch aus­ständigen Urlaubsentgelts, soweit der Urlaubsanspruch noch nicht verjährt ist.

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