____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Geringfügige BeschäftigungBeschäftigung:geringfügige 

Eine geringfügige Beschäftigung eines/einer Arbeitnehmers/in liegt vor, wenn das monatliche Einkommen die Geringfügigkeitsgrenzen der Sozialversicherung nicht überschreitet. Diese betragen für das Jahr 2015 € 405,98 pro Monat bzw € 31,17 pro Tag (wenn das Dienstverhältnis für eine kürzere Zeit als einen Monat vereinbart wird, sind beide Grenzen zu beachten). Der/Die ArbeitnehmerIn muss nur bei der Krankenkasse angemeldet und unfallversichert werden. Die Stundenanzahl ist so zu vereinbaren, dass sie multipliziert mit dem Stundenlohn die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitet. Denn wie viele Stunden gearbeitet werden darf, ohne die Geringfügigkeitsgrenze zu überschreiten, hängt vom Stundenlohn ab. Ansonsten ist das Stundenausmaß der Beschäftigung nur bezüglich der Kündigungsfristen von Angestellten von Bedeutung. Unter einem Stundenausmaß von einem Fünftel der wöchentlichen Normalarbeitszeit (zB 8 Stunden bei einer 40-Stunden-Woche) beträgt die Kündigungsfrist in der Regel nur 14 Tage, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist.

Auch bei geringfügig Beschäftigten ist - je nach Tätigkeit - zwischen Arbeitern und Angestellten zu unterscheiden.

Der/Die geringfügig Beschäftigte hat die gleichen Ansprüche wie der/die Vollzeitbeschäftigte, dh, er/sie hat zB – soweit eine kollektive Norm anzuwenden ist – auch Anspruch auf WeihnachtsremunerationWeihnachtsremuneration und UrlaubszuschussUrlaub:szuschuss. Weiters haben geringfügig Beschäftigte Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, 5 (6) Wochen bezahlten Urlaub pro Arbeitsjahr, Pflegefrei-stellung usw. Schließlich erwerben sie auch ein Recht auf Abfertigung.

 

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