Familienleistungen

____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Familienbeihilfe

Die Grundlage für die Auszahlung der FamilienbeihilfeFamilienbeihilfe bildet die Antragstellung beim Wohnsitzfinanzamt. Die Auszahlung der Familienbeihilfe erfolgt monatlich direkt durch das Finanzamt.

1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Vorrangiger Anspruch der Mutter

Anspruch auf Familienbeihilfe hat der Elternteil, der den Haushalt überwiegend führt. Bis zum Nachweis des Gegenteils gilt die Annahme, dass das die Mutter ist. Die vorrangig anspruchsberechtigte Person kann allerdings zugunsten des anderen Elternteiles schriftlich verzichten, wobei dieser Verzicht widerrufen werden kann. Ist keine anspruchsberechtigte Person vorhanden, zu deren Haushalt das Kind gehört, so hat jene Person Anspruch auf die Familienbeihilfe, welche die Unterhaltskosten für das Kind überwiegend trägt. Auch Kinder, deren Eltern ihrer UnterhaltspflichtUnterhalts:pflicht nicht nachkommen, sofern sie sich nicht auf Kosten der Jugendwohlfahrtspflege oder Sozialhilfe in Heimerziehung befinden sowie Vollwaisen haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Familienbeihilfe.

Für verheiratete Kinder besteht unter den sonstigen Voraussetzungen nur dann Anspruch auf Familienbeihilfe, wenn der Unterhalt für dieses Kind nicht von dessen EhepartnerIn oder dessen früherer/m EhepartnerIn geleistet werden kann (zB EhepartnerIn studiert und bezieht keine eigenen Einkünfte).

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Direktauszahlung der Familienbeihilfe

Volljährige studierende Kinder für die Anspruch auf Familienbeihilfe besteht, können beim Wohnsitzfinanzamt ab 1.9.2013 selbst beantragen, dass die Familienbeihilfe auf ihr/sein Konto überwiesen wird.

Dies bedarf jedoch der Zustimmung des anspruchsberechtigten Elternteils, die auch widerrufen werden kann.

Auch der anspruchsberechtigte Elternteil, kann die Direktüberweisung der Familienbeihilfe auf das Konto des volljährigen und des minderjährigen Kindes (zB Lehrlinge, SchülerInnen) beantragen. Solche Anträge können sich nur auf Zeiträume beziehen, für die noch keine Familienbeihilfe ausgezahlt wurde.

3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Anspruch auf Familienbeihilfe

Anspruch auf FamilienbeihilfeFamilienbeihilfe:Anspruch auf besteht

Die Familienbeihilfe bis zum 25. Lebensjahr wird gewährt, wenn

ACHTUNG: Wird während des freiwilligen sozialen Jahres nach dem Freiwilligengesetz (BGBl I Nr 17/2012) Familienbeihilfe bezogen, endet der Anspruch mit dem vollendeten 24. Lebensjahr.

 

4      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Höhe der Familienbeihilfe

Die Familienbeihilfe ist nach Alter und nach Anzahl der Kinder gestaffelt. Der Grundbetrag der Familienbeihilfe beträgt ab Juli 2014 pro Kind und Monat:

Grundbetrag nach Alter gestaffelt (ab 1.7.2014)

Alter des Kindes

 

Betrag pro Monat

€ 109,70

€ 117,30

€ 136,20

€ 158,90

um € 6,70 für jedes Kind

um € 16,50 für jedes Kind

um € 25,50 für jedes Kind

um € 30,80 für jedes Kind

um € 34,40 für jedes Kind

um € 50 für jedes Kind

4.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Erheblich behinderte KinderKinder:behinderte

Wird dem/der BezieherIn von Familienbeihilfe auf einem beim Finanzamt erhältlichen Formular vom Sozialministeriumservice ärztlich bestätigt, dass das Kind erheblich behindert ist, kann die erhöhte Familienbeihilfe beim Finanzamt beantragt werden. Die Erhöhung beträgt € 150 (ab 1.7.2014) pro Kind und Monat.

4.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Das SchulstartgeldSchul:startgeld

Im September wird jeweils ein Schulstartgeld von € 100 für jedes Kind zwischen 6 und 15 Jahren (Schulpflicht) gemeinsam mit der Familienbeihilfe für September angewiesen. Es ist daher kein gesonderter Antrag nötig.

5      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Eigene Einkünfte des Kindes

Eigene Einkünfte des Kindes schaden dem Anspruch auf Familienbeihilfe nicht, wenn das zu versteuernde Einkommen den Betrag von € 10.000 im Kalenderjahr nicht übersteigt. Dieser Betrag gilt auch für erheblich behinderte Kinder.

Einschleifregelung ab 1.1.2013:

Wird diese Grenze ab dem Kalenderjahr, in dem das Kind das 20. Lebensjahr vollendet hat, überschritten so verringert sich die Familienbeihilfe, nur mehr um den zu viel verdienten übersteigenden Betrag.

ACHTUNG: Für Kalenderjahre bis 31.12.2012 wird im Falle des Überschreitens des Betrages von € 10.000 die Familienbeihilfe des betreffenden Jahres zur Gänze rückgefordert. Relevant sind dabei jene Kalenderjahre, die nach dem Jahr liegen, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Bei Ermittlung des zu versteuernden Einkommens bleiben folgende Einkünfte außer Betracht:

6      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ausländische StaatsbürgerInnenStaatsbürgerIn:ausländische/r

Das Familienlastenausgleichsgesetz unterscheidet zwischen österreichischen StaatsbürgerInnen, EU-StaatsbürgerInnenEU-StaatsbürgerIn und Drittstaats­angehörigen. DrittstaatsangehörigeDrittstaatsangehörige haben dann Anspruch auf Familienbeihilfe, wenn Elternteil und Kind einen Aufenthaltstitel nach § 8 des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes (NAG), der auf Dauer ausgerichtet ist, oder einen humanitären Aufenthaltstitel nach § 54 des Aylgesetzes 2005 (AsylG 2005) haben. Eltern und Kinder, die StaatsbürgerInnen der Europäischen Union sind, müssen einen Aufenthaltstitel nach § 9 NAG (Anmeldebescheinigung) haben. Diese Verpflichtung entfällt, wenn das Kind österreichische/r StaatsbürgerIn ist. Das EU-Recht, insbesondere die Bestimmungen der EWG-Verordnung 1408/71 bzw deren Nachfolge-Verordnung 883/2004, sieht für Familienleistungen eine Gleichbehandlung mit österreichischen StaatsbürgerInnen vor. Anerkannte Flüchtlinge sind österreichischen StaatsbürgerInnen gleichgestellt. Personen, denen der Status subsidiär Schutzberechtigter nach dem Asylgesetz 2005 zuerkannt wurde, und deren Kindern, haben Anspruch auf Familienbeihilfe, sofern sie keine Leistungen aus der Grundversorgung erhalten und unselbstständig oder selbstständig erwerbstätig sind. Für Kinder, die ständig im Ausland leben, besteht kein Anspruch auf Familienbeihilfe, es sei denn, zwischenstaatliche Abkommen sehen etwas anderes vor.

7      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____VerjährungVerjährung

Hat es ein Anspruchsberechtiger verabsäumt, Familienbeihilfe zu be­antragen, so ist ein Nachbezug für 60 Monate auf Antrag beim Wohnsitzfinanzamt möglich.

8      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Aufbringung der Mittel

Der Aufwand an Familienbeihilfen wird vom Ausgleichsfonds für FamilienbeihilfeAusgleichsfonds für Familienbeihilfe (FLAFFLAF) getragen, der vorwiegend durch den sogenannten Dienstgeberbeitrag finanziert wird. Dieser ist von den Dienstgebern von der Lohnsumme an das Finanzamt zu entrichten und beträgt 4,5% der Beitragsgrundlage. Darüber hinaus wird der FLAF noch aus Anteilen aus der Einkommens- und Lohnsteuern gespeist. Andere Beiträge (Länder, Landwirtschaft, Rückzahlungen) spielen nur eine sehr geringfügige Rolle.

9      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Weitere steuerliche Familienförderungen

9.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____KinderabsetzbetragKinder:absetzbetrag

Für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, gebührt monatlich ein Kinderabsetzbetrag von € 58,40 (ab dem Jahr 2009). Dieser wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt und kommt 12x jährlich zur Auszahlung.

9.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Weitere steuerliche FörderungenUnterhalts:absetzbetrag

Siehe dazu Kapitel "Steuerrechtliche Hinweise", weitere Absetz- und Freibeträge für Kinder und Familien (Alleinerzieherabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag, Kinderfreibetrag etc).

9.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____MehrkindzuschlagMehr:kindzuschlag

Für jedes 3. und weitere Kind gebührt ein Mehrkindzuschlag in der Höhe von € 20 pro Monat, wenn die Einkommensgrenze von € 55.000 nicht überschritten wurde. Die Auszahlung des Mehrkindzuschlages erfolgt im Wege der Steuerveranlagung oder auf Antrag beim Finanzamt.

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