____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__0____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Gebiet und Bevölkerung Bevölkerung

Die einschlägigen Statistiken werden von der Statistik AustriaStatistik Austria erstellt.

Die amtliche Statistik veröffentlicht Ergebnisse in der Monatsschrift "Statistische NachrichtenStatistische Nachrichten" und einer Reihe von Periodika oder fallweise erscheinenden Publikationen sowie in der Datenbank STATcubeSTATAS. Weiters werden viele Publikationen und Ergebnisse kostenlos im Internet (http://www.statistik.at/) zur Verfügung gestellt.

Die Ergebnisse einer Volkszählung präsentieren ein zahlenmäßiges Abbild der Struktur der Bevölkerung, der Haushalte und der Familien in Österreich. Da diese nicht nur für das gesamte Bundesgebiet ermittelt werden, sondern auch für Gemeinden und noch kleinere Gebiete, bilden die Zählungsergebnisse die Grundlage für zahlreiche Maßnahmen der öffentlichen Verwaltung, für wirtschaftliche Entscheidungen und für die Aufgaben der Wissenschaft. Sie bieten aber auch den BürgerInnen Material sowohl für eigene Entscheidungen als auch zu einer Erfolgskontrolle der politischen Maßnahmen. Die Zahlen tragen zur gerechten Aufteilung der Steuermittel auf Bundesländer und Gemeinden bei und dienen der Zuordnung der Nationalratsmandate auf die Wahlkreise. Das Registerzählungsgesetz aus dem Jahr 2006 stellt eine Zäsur in der Geschichte der Volkszählungen in Österreich dar. Erstmalig werden die Informationen nicht von den BürgerInnen eingeholt, sondern den vorliegenden Verwaltungsregistern entnommen. Die erste registergestützte Volkszählung (Registerzählung) fand im Jahr 2011 mit Stichtag 31.10. statt.

Das Bedürfnis, auch zwischen den bislang in Abständen von zehn Jahren stattfindenden Volks-, Häuser- und WohnungszählungenVolkszählung über aktuelle demografische erwerbs- und wohnungsstatistische Unterlagen zu verfügen, führte 1968 zu Stichprobenerhebungen des Österreichischen Statistischen Zentralamtes (Statistik Austria) über Wohnungen und deren Bewohner (MikrozensusMikrozensus), die vierteljährlich in österreichischen Haushalte durchgeführt werden. Der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union machte es notwendig, ab dem Jahr 1995 einmal jährlich die ArbeitskräfteerhebungArbeitskräfteerhebung durchzuführen.


Im Jahr 2004 wurde der Mikrozensus (MZ) auf eine kontinuierliche Erhebung umgestellt, die Arbeitskräfteerhebung wurde in die Erhebung des "MZ neu" integriert. Dem Mikrozensus liegt nunmehr eine geschichtete Stichprobe mit unterschiedlichen Auswahlsätzen pro Bundesland zugrunde. Der gesamte Stichprobenumfang pro Quartal liegt bei brutto ca 23.000 Wohnungen (Auswahlsatz 0,6%).

 

Die Ergebnisse des Mikrozensus und der Arbeitskräfteerhebung sind ab dem Jahr 2004 mit den Daten früherer Erhebungen nur bedingt vergleichbar. Die Unterschiede betreffen die Stichprobenziehung, die Erhebungsmethode und den Erhebungszeitraum (siehe "Statistische Nachrichten", Juni 2004).

ErwerbstätigkeitErwerbstätigkeit bzw ArbeitslosigkeitArbeitslosigkeit werden nach zwei Konzepten erhoben:

 

Nach dem international üblichen Labour-Force-KonzeptLabour-Force-Konzept:

Erwerbstätig sind Personen, die in der Woche vor der Befragung zumindest eine Stunde gegen Bezahlung gearbeitet haben oder aber nicht gearbeitet haben, aber einen Arbeitsplatz (auch als Selbständiger oder mithelfender Angehöriger) hatten.

Arbeitslos sind Personen, die nicht erwerbstätig sind, aber aktiv Arbeit suchen und innerhalb von 2 Wochen verfügbar sind.

 

Nach dem national üblichen LebensunterhaltskonzeptLebensunterhaltskonzept:

Erwerbstätig sind Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 12 Stunden, die sich auf die Frage nach der Teilnahme am Erwerbsleben als "erwerbstätig" bezeichneten sowie Präsenz- oder Zivildiener und KarenzurlauberInnen.

Arbeitslos sind Personen, die sich in der Befragung als "arbeitslos" bezeichnent.

Da Daten nach dem Lebensunterhaltskonzept kaum vorliegen, wurden überwiegend solche nach dem Labour-Force-Konzept aufgenommen.

Ab 1. Jänner 2008 ist in der Europäischen Union die revidierte Wirtschaftstätigkeitenklassifikation NACENACE Rev 2 (in Österreich ÖNACE 2008), die die NACE Rev 1.1 abgelöst hat, anzuwenden. Die Publikation der ÖNACE 2008 ist im November 2008 erschienen, die Klassifikation selbst auf der Homepage der Statistik Austria abrufbar. Jede der hier aufgenommenen Statistiken nach ÖNACE 2008 ist gekennzeichnet.

 

Redbox

Sachregister
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