____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__0____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Preise, LöhneLöhne, LebenshaltungLebenshaltung

Die neueste Entwicklung der VerbraucherpreiseVerbraucherpreise wird durch den seit Jänner 2011 von der Bundesanstalt "Statistik Austria" berechneten VerbraucherpreisindexVerbraucherpreisindex 2010 (VPI) dargestellt. Die dem Index zugrunde liegende Verbrauchsstruktur eines Durchschnittshaushaltes beruht auf der KonsumerhebungKonsumerhebung 2009/2010. Monatliche Preiserhebungen finden in 20 österreichischen Städten und in rund 4.000 Geschäften statt.

 

Der Harmonisierte VerbraucherpreisindexVerbraucherpreisindex:harmonisierter (HVPIHVPI) wurde mit 1997 in allen EU-Mitgliedsländern eingeführt und ist für internationale Verbraucherpreisvergleiche bestimmt. Ferner dient der HVPI als verbindlicher Maßstab zur Beurteilung des Konvergenzkrite­riumsKonvergenzkriterium PreisstabilitätPreisstabilität und ist somit ein wichtiges geldpolitisches Instrumentarium der Europäischen ZentralbankZentralbank:Europäische. Mit dem Jahr 2000 wurde der HVPI auf einen KettenindexKettenindex umgestellt.

Die Warenkörbe des VPI und HVPI unterscheiden sich leicht in den darin enthaltenen Güterpositionen. Auch die Berechnungsmethodik der beiden Indizes weist Unterschiede auf.

 

Der GroßhandelspreisindexIndex:der GroßhandelspreiseGroßhandelspreisindex (aktuelle Basis 2010 = 100) setzt sich aus den Gruppenindizes Konsumgüter, Intermediärverbrauch und Investitionsgüter zusammen. Die Indexbasis bilden die Großhandelsumsätze. Das Gewichtungsschema beruht auf der Leis­tungs- und Strukturerhebung 2008.

 

Der BaupreisindexIndex:der BaupreiseBau:preisindex (2010 = 100) stellt ua die Preisentwicklung der Baudienstleistungen dar. So kann neben der Entwicklung der Preise im Hoch- und Tiefbausektor und seinen Subsektoren (Wohnhaus- und Siedlungsbau, sonstiger Hochbau, Straßenbau, Brückenbau, sonstiger Tiefbau) auch die Preisentwicklung der Baumeisterarbeiten und sonstigen Bauarbeiten verfolgt werden.

 

Eine weitere wichtige Preisinformation stellt die Entwicklung des WohnungsaufwandWohnungsaufwandes dar. Diese Daten werden mit Hilfe des MikrozensusMikrozensus erhoben, der zu Beginn des Jahres 2004 völlig umgestaltet und auf eine neue rechtliche und organisatorische Basis gestellt wurde. Der Auswahlrahmen umfasst pro Quartal österreichweit ca 22.500 Wohnungen, nach Bundesländern geschichtet, aber nicht mehr, wie früher, geklumpt. Pro Kalenderwoche werden ca 1.700 Haushalte befragt, jeder Haushalt bleibt für fünf Erhebungen in aufeinander folgenden Quartalen in der Stichprobe.

Der Wohnungsaufwand stellt seit dem Jahr 2004 die Gesamtkosten für die Benützung der Wohnung dar und enthält:

Der Wohnungsaufwand von Hauseigentümern und deren Verwandten wird nicht erfasst, da unentgeltliches Wohnen angenommen wird.

Aufgrund dieser und weiterer Änderungen ist der Wohnungsaufwand ab 2004 mit den Ergebnissen der Jahre davor nicht vergleichbar!

 

Der TariflohnindexIndex:der TariflöhneTariflohnindex (2006 = 100; Index der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter) wird von der Statistik Austria monatlich erhoben und veröffentlicht. Der nach Branchen gegliederte Index zeigt detailliert die Veränderungen der Kollektivvertragslöhne und -gehälter nach Arbeitern, Angestellten und öffentlich Bediensteten.

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