____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__0____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versicherungsfälle und Leistungen aus der gesetzlichen Sozial­versicherunG

____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Krankenversicherung

Die Leistungen der KrankenversicherungKrankenversicherung werden entweder als Sachleistungen oder als Geldleistungen gewährt. Diese Leistungen sind je nach Versicherungsfall entweder

Leistungen im Versicherungsfall der KrankheitKrankheit und ArbeitsunfähigkeitArbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit

Leistungen im Versicherungsfall der MutterschaftMutterschaft:sleistungen

Sonstige Leistungen und Aufgaben der Krankenversicherung

1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____KrankengeldKrankengeld

Das Krankengeld hat im Versicherungsfall der ArbeitsunfähigkeitKrankengeld:Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit eine Lohnersatzfunktion. Es ersetzt teilweise die Entgelteinbuße während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit. Anspruch auf Krankengeld haben:

Kein Anspruch auf KrankengeldKrankengeld:Arbeitslosenversicherung besteht bei bloßer Selbstversicherung in der Krankenversicherung.

1.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Dauer des KrankengeldanspruchsKrankengeldanspruch:Dauer des

Krankengeld gebührt ab dem Ende des Entgeltanspruchs gegenüber dem Dienstgeber (frühestens ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit). Besteht gegenüber dem Dienstgeber nur noch Anspruch auf halbes Entgelt, so gebührt auch halbes Krankengeld. Es gibt gesetzliche Höchstgrenzen der Bezugsdauer des Krankengeldanspruchs:

Die Krankenversicherungsträger können in der Satzung bestimmen, dass die gesetzliche Höchstanspruchsdauer des Krankengeldanspruchs von 52 Wochen um weitere 26 Wochen als satzungsgemäße Mehrleistung verlängert wird.

1.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____FortsetzungserkrankungFortsetzungserkrankung

Eine Fortsetzungserkrankung aus dem Versicherungsfall der Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit liegt vor, wenn innerhalb von 13 Wochen nach Ende ein neuerlicher Krankenstand eintritt, wobei beide Krankenstände auf derselben Krankheit beruhen. In diesem Falle gebührt das Krankengeld auch während des 2. Krankenstandes in der ursprünglichen Höhe weiter.


Ist die Höchstdauer des Krankengeldanspruchs abgelaufen, so kann ein neuer Anspruch auf Krankengeld infolge der Krankheit, für die der weggefallene Krankengeldanspruch bestanden hat, erst wieder entstehen, wenn der/die Erkrankte in der Zwischenzeit durch mindestens 13 Wochen in einer den Anspruch auf Krankengeld eröffnenden gesetzlichen Krankenversicherung versichert war oder mindestens 52 Wochen eine Leistung der Arbeitslosenversicherung bezogen hat. Nach Ausschöpfung des Krankengeldanspruchs übernimmt die Krankenkasse weiterhin die Kosten der Sachleistungen (ärztliche Hilfe, Medikamente und Spitalspflege etc) für den laufenden Versicherungsfall.

1.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Bemessungsgrundlage des KrankengeldesKrankengeld:Bemessungsgrundlage

Bemessungsgrundlage für das Krankengeld ist das beitragspflichtige Bruttoentgelt des letzten Kalendermonats, für den noch volles Entgelt gebührte, zuzüglich eines Zuschlags von 17% für Sonderzahlungen. Für freie Dienstnehmer wird als Bemessungsgrundlage das durchschnittliche beitragspflichtige Bruttoentgelt der letzten 3 Monate herangezogen.

Prozentuelle Bemessung des Krankengeldes:

Für Leistungsbezieher aus der Arbeitslosenversicherung besteht ein Anspruch auf Krankengeld in der Höhe des letzten Leistungsbezuges aus dieser Versicherung.

1.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Höhe des KrankengeldesKrankengeld:Höhe des (bei Entgeltfortbezug unter 50%)

Die Auszahlung des Krankengeldes muss bei der Gebietskrankenkasse beantragt werden. Die Vorlage der vom Dienstgeber ausgestellten "Arbeits- und Entgeltbestätigung" ist notwendig.

1.4.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__..____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__5____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Höhe des Krankengeldes für Selbstversicherte bei geringfügiger Beschäftigung

Für geringfügig beschäftigte Personen, die in die Kranken- und Pensionsversicherung optiert haben, gebührt ab dem 4. Tag einer Arbeitsunfähigkeit ein Krankengeld (im Jahre 2015 € 145,81).

1.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Vorzeitiges Ende des KrankengeldanspruchsKrankengeldanspruch:Vorzeitiges Ende

Der Krankengeldanspruch endet in folgenden Fällen vorzeitig:

1.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ruhen des KrankengeldanspruchsKrankengeldanspruch:Ruhen des

Der grundsätzliche Anspruch auf Krankengeld ruht,

1.7        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Verwirkung des KrankengeldanspruchKrankengeldanspruch:Verwirkung dess

Der Anspruch auf Krankengeld ist in allen Fällen ausgeschlossen, wenn die Arbeitsunfähigkeit

Grundsätzlich keinen Anspruch auf Krankengeld haben Pensionist­Innen und BezieherInnen der bedarfsorientierten Mindestsicherung.


1.8        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____KrankengeldanspruchKrankengeldanspruch:Arbeitslose von Arbeitslosen

Beziehern einer Leistung nach dem AlVG, die während des Leis­tungsbezuges erkranken oder sich in Anstaltspflege befinden, gebührt in den ersten 3 Tagen der Erkrankung oder des Aufenthaltes in einer Krankenanstalt die bisher bezogene Leistung weiter. Um einen Doppelbezug von Kranken- und Arbeitslosengeld im Falle einer Fortsetzungserkrankung zu vermeiden, gebührt den Beziehern einer Leistung nach dem AlVG das Krankengeld im Falle einer Fortsetzungserkrankung erst ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit.

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Wochengeld

Anspruch auf WochengeldWochengeld haben nur weibliche Pflichtversicherte. Seit 1.1.2008 haben auch freie Dienstnehmerinnen Anspruch auf Wochengeld. Für freie Dienstnehmerinnen besteht sowohl in der Berechnung als auch bezüglich der Gewährung von Wochengeld eine weitgehende Angleichung an echte Dienstnehmerinnen. Besteht die Pflichtversicherung bis zum Beginn der Schutzfrist, ist für den Anspruch auf Wochengeld keine bestimmte Vorversicherungszeit erforderlich. Wochengeld gebührt

Mütter nach Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder Kaiserschnittentbindungen erhalten das Wochengeld jedenfalls 12 Wochen nach der Entbindung. Im Falle einer Geburt vor dem errechneten Entbindungstermin wird das Wochengeld um den entsprechenden Zeitraum verlängert. Dies erfolgt allerdings nicht, wenn eine vorzeitige Freistellung vorlag und 16 bzw 20 Wochen Anspruchszeitraum vom Gesamtbezugszeitraum umfasst sind.

2.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Höhe des WochengeldWochengeld:Höhe deses

Das Wochengeld ersetzt das aus dem Versicherungsfall der Mutterschaft entfallende Einkommen. Zur Feststellung bzw Berechnung der Wochengeldhöhe benötigt die Gebietskrankenkasse für Dienstnehmerinnen eine "Arbeits- und Entgeltbestätigung für Wochengeld". Diese stellt der Arbeitgeber aus. Die Höhe des Wochengeldes wird vom Nettoarbeitslohn der letzten vollen drei Kalendermonate vor dem Eintritt des Mutterschutzes berechnet.


Dieser Arbeitsverdienst ist – je nach Ausmaß der gebührenden

Sonderzahlungen – um 14%, um 17% oder um 21% zu erhöhen.

Vom erhöhten Nettoarbeitslohn ist der Tagesdurchschnitt zu errechnen, der als tägliches Wochengeld gebührt. Die Bezieherinnen von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe erhalten ein Wochengeld in der Höhe des um 80% erhöhten letzten Bezuges aus der Arbeitslosenversicherung. Grundsätzlich haben auch Bezieherinnen von Kinderbetreuungsgeld Anspruch auf Wochengeld, die Höhe ist vom gewählten Modell des Kinderbetreuungsgelds abhängig. Geringfügig Beschäftigte, die sich in der Kranken- und Pensionsversicherung selbstversichert (=optiert) haben, erhalten im Jahre 2014 ein Wochengeld in der Höhe von € 8,65 pro Tag.

2.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ruhen des WochengeldWochengeld:Ruhen deses

Das Wochengeld ruht

3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Rehabilitationsgeld

Mit 1.1.2014 wird für Personen, die ab 1.1.1964 geborgen sind, das System der Pensionen bei Erwerbsunfähigkeit tiefgreifend geändert. Es gibt keine befristeten Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspensionen mehr. Jeder Antrag auf Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspension ist nunmehr vorrangig ein Antrag auf Leistungen der medizinischen oder der beruflichen Rehabilitation (siehe auch Pensionsversicherung und Arbeitslosenversicherung). Soweit die Begutachtung durch den Pensionsversicherungsträger ergibt, das eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (von mehr als sechs Monaten) vorliegt, hat die versicherte Person Anspruch auf Sachleistungen der medizinischen Rehabilitation und für deren Dauer Anspruch auf das Rehabilitationsgeld und auf Betreuung durch Case Manager der Krankenversicherung.

3.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Voraussetzungen

Es muss ein Bescheid des Pensionsversicherungsträgers vorliegen, in dem festgestellt  wird, dass Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation zweckmäßig und zumutbar sind. Dieser Bescheid wird auch dem zuständigen Krankenversicherungsträger übermittelt, der über das zuständige Case Management mit der versicherten Person Kontakt aufnimmt.


3.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Höhe des Rehabilitationsgeldes

Die Höhe des Rehabilitationsgeldes entspricht dem Krankengeld. Die Mindesthöhe entspricht dem Ausgleichszulagenrichtsatz (2015: €  872,31)

3.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Dauer des Anspruches

____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Unfallversicherung

Die AUVA ist der größte gesetzliche UnfallversicherungUnfall:versicherungsträger Österreichs. Aufgaben und Leistungen der Allgemeinen Unfallver­sicherungsanstalt (AUVAAUVA):

1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versicherungsfälle der Unfallversicherung

1.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Arbeitsunfälle

ArbeitsunfälleArbeitsunfall sind Unfälle, die sich im örtlichen, zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang mit der versicherten Beschäftigung ereignen.

Kindergartenkinder, die im Rahmen des verpflichteten Kindergartenjahres vor Schuleintritt eine Kinderbetreuungseinrichtung im Ausmaß von mindestens 16 Wochenstunden besuchen, wurden seit 1.9.2010 in die Unfallversicherung einbezogen und damit Schüler­Innen gleichgestellt.


1.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____WegunfälleWegunfall

Als Arbeitsunfälle gelten auch Unfälle zwischen Wohnsitz, Kinderbetreuungsstätte und Arbeitsplatz oder Unfälle auf dem Weg von der Arbeitsstätte zu einem Arzt, wenn der Dienstnehmer während der Arbeitszeit ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Dies gilt auch für Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder des verpflichtenden Kindergartenjahres.

1.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Gleichgestellte Unfälle

Gewisse Unfälle sind den Arbeitsunfällen gleichgestellt, selbst wenn sie Personen betreffen, die nicht unfallversichert sind. Dazu gehören Unfälle bei der Rettung eines Menschen aus Lebensgefahr sowie Unfälle beim Einsatz von Mitgliedern oder Helfern der freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Lawinenwarnkommissionen und dgl. Auch Unfälle bei der Tätigkeit als Betriebsratsmitglied sowie beim Besuch beruflicher Schulungs(Fortbildungs-)kurse und dgl sind den Arbeitsunfällen gleichgestellt.

1.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Berufskrankheiten

Als BerufskrankheitenBerufs:krankheit gelten die im ASVG Anlage 1 ausdrücklich verzeichneten Krankheiten (Liste der Berufskrankheiten), wenn sie durch die berufliche Tätigkeit hervorgerufen wurden, zB Erkrankungen durch Lärm, Schadstoffe und dgl.

1.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Generalklausel

Eine Generalklausel bestimmt, dass auch Krankheiten, die nicht in der Liste der Berufskrankheiten enthalten sind, unter gewissen Voraussetzungen im Einzelfall als Berufskrankheiten anerkannt werden können.

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Feststellung von Leistungsansprüchen

Die Leistungsansprüche werden von der Unfallversicherung von Amts wegen oder, sofern das Verfahren nicht auf diese Weise eingeleitet wurde, auf Antrag festgestellt.

2.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____UnfallmeldungUnfall:meldung

Jeder Arbeitsunfall, durch den eine unfallversicherte Person getötet oder mehr als 3 Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig geworden ist, ist vom Dienstgeber oder den sonstigen meldepflichtigen Personen und Stellen längstens binnen 5 Tagen dem zuständigen Versicherungsträger zu melden. Jede Berufskrankheit ist auf die gleiche Weise, wie ein Arbeitsunfall vom Dienstgeber oder den sonstigen meldepflichtigen Personen und Stellen binnen 5 Tagen nach dem Beginn der Krankheit dem zuständigen Unfallversicherungsträger zu melden.


2.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Bescheid

Über Gewährung oder Ablehnung von Leistungen bzw deren Änderungen wird dem Anspruchswerber binnen 6 Monaten ein Bescheid zugestellt, gegen den er binnen 4 Wochen eine schriftliche oder mündliche Klage beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht einbringen kann.

3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Sach- und Geldleistungen während der Heilbehandlung

3.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Unfallheilbehandlung

Die UnfallheilbehandlungUnfallheil:behandlung umfasst:

Die Unfallheilbehandlung wird so lange und so oft gewährt, als eine Besserung der Folgen des Arbeitsunfalls bzw der Berufskrankheit oder eine Steigerung der Erwerbsfähigkeit zu erwarten ist oder Heilmaßnahmen erforderlich sind, um eine Verschlimmerung zu verhüten.

3.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Familien- und TaggeldTaggeldFamiliengeld

Gewährt der Unfallversicherungsträger oder ein Krankenversiche­rungsträger wegen der Folgen eines Arbeitsunfalls bzw einer Berufs­krankheit Anstaltspflege, so gebührt dem Versehrten Familiengeld für seine Angehörigen. Das Familiengeld kann unmittelbar den Angehörigen ausbezahlt werden. Das tägliche Familiengeld aus der Unfallversicherung beträgt für einen Angehörigen 1,6%, für jeden weiteren Angehörigen 0,4%, zusammen jedoch nicht mehr als 2,8% eines Zwölftels der jährlichen Bemessungsgrundlage. Hat der Versehrte keine Angehörigen, gebührt ihm für die Dauer des unfallbedingten Anstaltsaufenthaltes ein Taggeld im Ausmaß von 1% eines Zwölftels seiner Jahresbemessungsgrundlage.

4      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Maßnahmen und Geldleistungen der Rehabilitation

4.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Berufliche RehabilitationRehabilitation:berufliche

Berufliche Ausbildung (Umschulung) wird so lange gewährt, wie die Erreichung des angestrebten Zieles zu erwarten ist. Um die Fortsetzung der Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, werden Zuschüsse und Darlehen gewährt.


4.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Soziale RehabilitationRehabilitation:soziale

Die sozialen Maßnahmen der Rehabilitation umfassen solche Leis­tungen, die über die Unfallheilbehandlung und die beruflichen Maßnahmen der Rehabilitation hinausreichen. Es werden außer einer Sozialberatung und regelmäßigen Nachbetreuung des Versehrten beispielsweise Zuschüsse zur Adaptierung der Wohnung oder zum Ankauf eines PKWs gewährt. Auf Maßnahmen der beruflichen und sozialen Rehabilitation besteht kein Rechtsanspruch.

4.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Übergangsgeld

Das ÜbergangsgeldÜbergangsgeld nach dem ASVG ist eine Geldleistung, die dem Versehrten gebührt, solange ihm eine Ausbildung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation gewährt wird. Das Übergangsgeld beträgt 60% der auf den Monat bezogenen Bemessungsgrundlage und erhöht sich bei Vorhandensein von Angehörigen bis auf 100%.

5      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Entschädigungen nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

Das ASVG sieht folgende Geldleistungen vor:

5.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versehrtenrente

Besteht aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit länger als 3 Monate eine Erwerbsminderung von mindestens 20%, gebührt eine vorläufige Versehrtenrente. Die Versehrtenrente beginnt ab Ende des Krankengeldbezuges, spätestens jedoch mit Beginn der 27. Woche nach dem Eintritt des Versicherungsfalles. Die Bemessung der Versehrtenrente ist abhängig vom Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit und der Bemessungsgrundlage. Spätestens 2 Jahre nach Eintritt des Arbeitsunfalls stellt die Unfallversicherungsanstalt dann die Dauerrente fest. Die Dauerrente erreicht nicht immer die Höhe der vorläufigen Versehrtenrente. Als Bemessungsgrundlage für die Versehrtenrente gilt in der Regel die Summe der beitragspflichtigen Bruttoentgelte im letzten Jahr vor Eintritt des Versicherungsfalles bis zur Höchstbeitragsgrundlage, geteilt durch 14.


Ereignet sich der Versicherungsfall vor dem 30. Geburtstag des Versehrten, wird eine fiktive Bemessungsgrundlage gebildet. Für Schüler und Studenten sieht das ASVG eine nach Lebensalter abgestufte Bemessungsgrundlage vor. Für nicht versicherte Personen, die einen gleichgestellten Unfall erleiden, ist die Bemessungsgrundlage von der Unfallversicherungsanstalt nach Billigkeit festzusetzen.

5.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____ZusatzrenteZusatzrente

Personen, die durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit mindestens zu 50% in ihrer Erwerbsfähigkeit gemindert sind, gelten als Schwerversehrte. Sie erhalten zu ihrer Versehrtenrente eine Zusatzrente in der Höhe von 20% der Versehrtenrente. Ab einer Erwerbsminderung von 70% beträgt die Zusatzrente 50% der Versehrtenrente. Für jedes Kind, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder in Berufsausbildung steht, steht dem/der Schwerversehrten ein Kinderzuschuss in der Höhe von 10% der Rente (einschließlich der Zusatzrente) zu.

5.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____RentenleistungRentenleistung

Die monatliche Rentenleistung beträgt ein Vierzehntel der Jahres­rente. In der Unfallversicherung gebührt so wie in der Pensionsversicherung für die Monate April und September je eine Sonderzahlung. Versehrtenrenten werden jährlich aufgewertet. Versehrten, die infolge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit eine Vollrente beziehen und die voraussichtlich für mehr als sechs Monate pflegebedürftig sind, gebührt neben einer Vollrente ein Pflegegeld.

Höhe der Versehrtenrente plus Zusatzrente

 

Prozentsatz der Bemessungsgrundlage

Versehrtenrente

Zusatzrente

Zusammen

20%

13 1/3%

-

13 1/3%

25%

16 2/3%

-

16 2/3%

30%

20%

-

20%

40%

26 2/3%

-

26 2/3%

50%

33 1/3%

6 2/3%

40%

60%

40%

8%

48%

70%

46 2/3%

23 1/3%

70%

80%

53 1/3%

26 1/3%

80%

90%

60%

30%

90%

100%

66 2/3%

33 1/3%

100%

 


5.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Gesamtvergütung

Ist zu erwarten, dass nur Anspruch auf eine befristete Versehrtenrente besteht, weil die Minderung der Erwerbsfähigkeit nicht auf Dauer mindestens 20% betragen wird, kann der Unfallversicherungsträger sämtliche zu erwartende Renten auf einmal zur Auszahlung bringen.

5.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Abfindung von Dauerrenten

Mit Zustimmung des Versicherten kann bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit bis zu 25% eine Dauerrente durch Zahlung eines dem Wert der Rente entsprechenden Kapitals abgefunden werden. Bei einer Abfindung der Versehrtenrente, die auf einer höheren als 25%igen Minderung der Erwerbsfähigkeit beruht, muss die zweckmäßige Verwendung des Abfindungskapitals gesichert sein.

5.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Neufeststellung

Bei einer wesentlichen Änderung der Unfallfolgen, die für die Feststellung der Versehrtenrente maßgebend waren, hat der Unfallversicherungsträger auf Antrag oder von Amtswegen die Rente neu festzustellen (Erhöhung, Herabsetzung). Eine Herabsetzung einer vorläufigen Versehrtenrente ist jederzeit möglich, sofern sich die Unfallfolgen gebessert haben. Die Herabsetzung einer Dauerrente darf nur in Abständen von mindestens einem Jahr nach der letzten Feststellung vorgenommen werden.

5.7        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versehrtenrenten von SchülernSchüler:Versehrtenrente und StudentenStudenten:Versehrtenrente

Für die Bemessungsgrundlage der Versehrtenrente für Schüler und Studenten gilt ein fester Betrag. Dieser steigt, sobald der Versehrtenrentner ein bestimmtes Alter erreicht hat. Eine Versehrtenrente gebührt Schülern und Studenten nur bei einer mindestens 50%igen Minderung der Erwerbsfähigkeit. Vor Vollendung des 15. Lebensjahres und während der Zeit des Schulbesuchs oder des Studiums erhalten Schüler und Studenten keine Versehrtenrente. Die Versehrtenrente fällt erst zu dem Zeitpunkt an, zu welchem der Schulbesuch oder das Studium voraussichtlich abgeschlossen gewesen und der Eintritt in das Erwerbsleben erfolgt wäre.

5.8        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ruhensbestimmungen

Trifft der Anspruch auf Krankengeld mit einem Anspruch auf Versehrtenrente zusammen, so ruht die Versehrtenrente im Ausmaß des Krankengeldanspruchs, wenn die Arbeitsunfähigkeit Folge des Arbeitsunfalls oder der Berufskrankheit ist.


5.9        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Integritätsabgeltung

Die Integritätsabgeltung wird als einmalige Zusatzleistung zur Versehrtenrente in Form einer Kapitalzuwendung gewährt und ist nach Schwere des Integritätsschadens abgestuft. Ihr Zweck ist nicht Einkommensersatz, sondern Entschädigung für erhebliche und dauernde Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Integrität durch Verunstaltungen und seelische Störungen aufgrund des Arbeitsunfalls oder der Berufskrankheit.

Für die Leistung der Integritätsabgeltung sind folgende Voraussetzungen notwendig:

5.10     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Witwen- bzw WitwerrenteWitwen-/Witwer:rente

Sie beträgt im Regelfall 20% der Bemessungsgrundlage. Sie erhöht sich auf 40% der Bemessungsgrundlage, sobald

Bei Wiederverehelichung des überlebenden Ehepartners wird die Hinterbliebenenrente mit dem Betrag der Rente abgefertigt.

5.11     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Waisenrente

Eine WaisenrenteWaisen:rente erhalten Kinder des Verunglückten im Regelfall bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, erwerbsunfähige Kinder auf Dauer. In einer Schul- oder Berufsausbildung stehende Kinder erhalten eine Waisenrente, wenn die Schul-/Berufsausbildung ihre Arbeitskraft überwiegend beansprucht und sie das Studium ernsthaft und zielstrebig betreiben. Spätestens erlischt die Waisenrente für Studenten mit Vollendung ihres 27. Lebensjahres.

Höhe der Waisenrente:


5.12     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Eltern- und GeschwisterrentenGeschwisterrenteElternrente

Anspruchsberechtigt sind die bedürftigen Eltern (Großeltern) und die unversorgten Geschwister des Versicherten, sofern dieser ihren Unterhalt überwiegend bestritten hat. Zusammen können sie 20% der Bemessungsgrundlage beanspruchen.

5.13     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Witwen-/WitwerbeihilfeWitwen-/Witwer:beihilfe

Sie wird Witwen/Witwern nach Schwerversehrten, deren Tod nicht Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit war, als einmalige Kapitalleistung gewährt. Sie beträgt nach ASVG 40% der Bemessungsgrundlage.

5.14     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Teilersatz von BestattungskostenBestattungskosten

Bei tödlichen Arbeitsunfällen gebührt ein Teilersatz der Bestattungskosten in der Höhe von 1/15 der konkreten Jahresbemessungsgrundlage, zumindest aber im Ausmaß von 150% des Ausgleichszulagenrichtsatzes für Alleinstehende.

Er gebührt demjenigen, der die Kosten der Bestattung getragen hat, bis zur Höhe dieser Kosten.

____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PensionsversicherungPensionsversicherung

Das Pensionsharmonisierungsgesetz bringt ab 1.1.2005 ein einheitliches Pensionsrecht für alle Erwerbstätigen, die zu diesem Zeitpunkt das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Allgemeines PensionsgesetzPensionsgesetz:allgemeines (APG)

1.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Geltungsbereich

Das APG gilt für alle ab dem 1.1.1995 geborenen Personen. Für Personen mit einem Versicherungsverlauf vor 2005 wird die bisherige Parallelrechnung durch die Kontoerstgutschrift ersetzt. Hinsichtlich der Korridorpension und der Schwerarbeitspension gibt es Übergangsregelungen. Auf dem Pensionskonto des APG werden alle erworbenen Zeiten als Beitragszeiten. Auf alle vom Wirkungsbereich des APG erfassten Personen sind weiter die pensionsrechtlichen Bestimmungen des ASVG, GSVG und BSVG anzuwenden, soweit im APG nichts anderes bestimmt wird. Dies gilt zB für Hinterbliebenenpensionen.

 

Kontoerstgutschrift:

Die bereits bestehenden Pensionskonten beginnen neu mit der Gutschrift aller bis 31.12.2013 erworbenen Anwartschaften. Diese Anwartschaften werden als Kontoerstgutschrift (Gesamtgutschrift) für das Jahr 2013 in das Pensionskonto eingetragen. Ab dem 1.1.2014 erworbenen Beitragsgrundlagen für Versicherungszeiten werden wie bisher dem Pensionskonto gutgeschrieben.

Für alle Personen, die ab dem 1.1.1955 geboren sind und bis zum 31.12.2004 mindestens ein Versicherungsmonat erworben haben, ist eine Kontogutschrift zum 1.1.2014 zu ermitteln. Dabei werden alle bis 31.12.2013 erworbenen Anwartschaften berücksichtigt. Keine Kontoerstgutschrift ist zu ermitteln, wenn ausschließlich Versicherungsmonate nach dem APG (ab dem 1.1.2005) vorliegen. Die Kontoerstgutschrift ist als Gesamtgutschrift für das Jahr 2013 bis Ende 2014 in das Pensionskonto aufzunehmen und der/dem Versicherten mitzuteilen. Frühere Teil- und Gesamtgutschriften verlieren damit ihre Gültigkeit und werden durch die Gesamtgutschrift 2013 ersetzt. Eine Bescheiderteilung über die Kontogutschrift erfolgt nur über gesonderten Antrag der/des Versicherten. Dieser ist bis spätestens 31.12.2016 zu stellen oder innerhalb von 3 Monaten ab Mitteilung der Kontoerstgutschrift.

Berechnung der Kontoerstgutschrift:

Die Kontoerstgutschrift ist das 14-fache des Ausgangsbetrages. Es sei denn, der Ausgangsbetrag ist niedriger oder höher als die jahrgangsabhängige prozentuelle Ober- oder Untergrenze des Vergleichsbetrages. Ober- und Untergrenze. Daher werden zwei fiktive Alterspensionen (Ausgangsbetrag und Vergleichsbetrag) zum Stichtag 1.1.2014 ermittelt.

Ausgangsbetrag:

Als Ausgangsbetrag wird eine fiktive Pension nach dem Altrecht (ASVG) berechnet:

Als Bemessungsgrundlage wird die Summe der vom Eintritt in die Pensionsversicherung bis 31.12.2013 vorliegenden, 336 (= 28 Jahre) höchsten monatlichen Gesamtbeitragsgrundlagen geteilt durch 392 herangezogen. Liegen weniger als 336 Beitragsmonate vor, wird die Bemessungsgrundlage aus allen vorliegenden Gesamtbeitragsgrundlagen gebildet und durch die um ein Sechstel erhöhte Anzahl an vorliegenden Beitragsmonaten geteilt. Die Aufwertung der Gesamtbeitragsgrundlagen hat mit den ihrer zeitlichen Lagerung entsprechenden Aufwertugsfaktoren zu erfolgen. Die dafür gesetzlich festgelegten Aufwertungsfaktoren werden zum 1.1.2013 mit dem um 30% erhöhten Prozentsatz, der den Anpassungsfaktor für das Jahr 2013 entspricht, vervielfacht.

Der Steigerungsbetrag beträgt für je 12 Versicherungsmonate 1,78%. Dabei sind alle ab dem Eintritt in die Pensionsversicherung bis 31.12.2013 erworbenen Versicherungsmonate zu berücksichtigen. Restmonate werden anteilsmäßig berücksichtigt.

Die Pension ist unter der Annahme, dass das Regelpensionsalter erreicht ist (also ohne Abschläge) und ohne besonderen Steigerungsbetrag (für Beiträge zur Höherversicherung) zu ermitteln.

Vergleichsbetrag:

Als Vergleichsbetrag wird eine zweite fiktive Pension nach den am 31.12.2013 geltenden Bestimmungen zur Parallelrechnung zum 1.1.2014 unter der Annahme, dass das Regelpensionsalter erreicht ist (also ohne Abschläge), und ohne besonderen Steigerungsbetrag (für Beiträge zur Höherversicherung) ermittelt.

Von diesen fiktiven Pensionen (nach APG und der ab 2004 geltenden Rechtslage) gebührt jeweils der Anteil der sich nach dem Verhältnis der bis 31.12.2004 bzw. ab 1.1.2005 erworbenen Versicherungsmonate zur Gesamtanzahl der Versicherungsmonate ergibt.

Von diesem Vergleichsbetrag sind eine vom Geburtsjahrgang der/des Versicherten abhängige prozentuelle Untergrenze und eine Obergrenze zu bilden.

Für den Jahrgang 1955 beträgt die Obergrenze 101,5%, die Untergrenze 98,5%. Diese Grenzen werden stufenweise bis zum Jahrgang 1965 zu 103,5% bzw. 96,5% verschoben.

 

1.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Leistungen nach dem APG

AlterspensionAlterspension

§ 4 APG regelt den Anspruch auf Alterspensionen, und zwar für jene Personen, die ab 1.1.2005 ins Erwerbsleben treten.


KorridorpensionKorridor:pension

Diese Pension ist im APG geregelt, gilt aber auch für Versicherte, die vor dem 1.1.1955 geboren sind.

Mindestversicherungszeit: Bei einem Stichtag im Jahr 2013 456 für die Leistung zu berücksichtigende Versicherungsmonate nach dem APG, ASVG, GSVG, FSVG oder BSVG, jährliche Anhebung um 6 Versicherungsmonate, bis zum Jahr 2017 auf 480 Versicherungsmonate.

SchwerarbeitspensionSchwerarbeitspension

Als Schwerarbeit gelten gemäß Verordnung:


Ein unverbindlicher Arbeitsbehelf des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (Schwerarbeitsliste), der Berufsgruppen nennt, die Schwerarbeit verrichten, dient der Pensionsversicherungsanstalt als Grundlage zur Beurteilung von Feststellungsanträgen.

1.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ausmaß der Pensionsleistungen

Das Ausmaß der monatlichen Bruttoleistung der Alterspension nach dem APG ergibt sich aus der bis zum Zeitpunkt des Stichtages ermittelten Gesamtgutschrift geteilt durch 14. Bei einem Pensionsantritt vor Erreichung des Regelpensionsalters vermindert sich die Pension um 0,35% für jeden Monat des früheren Pensionsantrittes; höchstens um 15% der Leistung. Bei einem Pensionsantritt nach Vollendung des Regelpensionsalters erhöht sich die monatliche Bruttoleistung pro Monat um 0,35%. Das sind pro Jahr 4,2%, insgesamt höchstens 12,6%. Für den Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit (Erwerbstätigkeit) gibt es Sonderregelungen. Die Höhe der Hinterbliebenenpensionen sowie das Ausmaß der Abfindung wurden im ASVG, GSVG und BSVG geregelt.

1.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PensionskontoPensions:konto

Beim Pensionsversicherungsträger ist für alle Versicherten seit 1.1.2005 ein Pensionskonto eingerichtet, auf dem die Pensions­anwartschaften eingetragen werden. Der Kontoprozentsatz beträgt 1,78% pro Versicherungsjahr. Der ermittelte Betrag wird jährlich aufgewertet. Auf Verlangen von Versicherten ist der Pensionsversicherungsträger – erstmals ab 1.1.2008 – verpflichtet, eine Mitteilung über das Pensionskonto zu erstellen (Kontomitteilung). Diese Kontomitteilung ist unverbindlich und soll auch elektronisch eingesehen werden können.

1.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____ParallelrechnungPensionen:Parallelrechnung für alle Unter-50-Jährigen

Da ab 1.1.2005 mit Ausnahme der Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben - das neue Recht gilt, müssen die bisher erworbenen Anwartschaften in das neue System übertragen werden. Dies erfolgt mittels einer Parallelrechnung, bei der zwei fiktive Pensionen berechnet werden. In beiden Fällen wird der gesamte Versicherungsverlauf herangezogen. Die erste Pension wird nach der Pensionsreform 2003/2004 berechnet. Die zweite Pension wird nach dem Pensionskontorecht errechnet. Die tatsächliche Pension wird nach dem Pro-rata-temporis-Prinzip ermittelt: Hat der Versicherte etwa 45 Versicherungsjahre von denen 30 in das alte und 15 Jahre in das neue System fallen, dann besteht die Pension aus der Summe von 30/45 der Pension nach altem Recht und 15/45 der Pension nach neuem Recht. 

1.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen

Das Allgemeine Pensionsgesetz ist mit 1.1.2005 in Kraft getreten, die Regelungen über die Schwerarbeitspension mit 1.1.2007. Übergangsbestimmungen sind, va für Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben vorgesehen. Weitere Übergangsbestimmungen betreffen Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben hinsichtlich der Korridor- und Schwerarbeitspension und weibliche Versicherte hinsichtlich des Anfallsalters der Alterspension.

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Pensionsrecht nach ASVG ("AltrechtPensionen:Altrecht")

Personen, die vor dem 1.1.1955 geboren wurden, sind von der Pensionsharmonisierung nicht erfasst. Für diese Gruppe gelten weiter die Bestimmungen des ASVG, BSVG, FSVG und GSVG für die Anspruchsvoraussetzungen und für die Berechnung der Pensionshöhe. Die neuen Versicherungsfälle Korridorpension und Schwerarbeitspension sind jedoch auch für diese Versichertengruppe anzuwenden.

Versicherungsfälle nach ASVG

In der Pensionsversicherung der Arbeiter- und Angestellten (ASVG) gibt es die Versicherungsfälle:

Das Pensionsfeststellungsverfahren wird nur auf Antrag des/der Versicherten eingeleitet. Ein Antrag auf krankheitsbedingte Pension ist vorrangig ein Antrag auf Rehabilitation.


3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Alterspensionen

3.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____AlterspensionAlterspension (Regelalterspension) (ASVG)

Die folgenden Anspruchsvoraussetzungen gelten für Personen, die vor dem 1.1.1955 geboren sind:

Ab dem Jahre 2024 erfolgt für Frauen eine stufenweise Angleichung des Frauenpensionsalters an das Regelpensionsalter der Männer.

Bonifikation für PensionsaufschubPensions:aufschub

Nimmt eine Person die Alterspension erst nach Vollendung des Regelpensionsalters in Anspruch, so wird die Leistung erhöht (Bonifikation). Der Bonus beträgt für jedes Jahr des Pensionsaufschubs 4,2% (pro Monat 0,35%) der Pensionsleistung. Der so erhöhte Steigerungsbetrag darf 91,76% nicht übersteigen. Sollte die Wartezeit für die Alterspension erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt sein, gebührt die Erhöhung erst ab diesem Zeitpunkt.

Alterspension und Erwerbstätigkeit

Seit 1.10.2000 hat eine Erwerbstätigkeit auf eine normale Alterspension keinen Einfluss mehr. Wenn neben dem Bezug einer normalen Alterspension Pensionsbeiträge entrichtet werden, gebührt ab 1. Jänner des folgenden Kalenderjahres (erstmals ab 1.1.2005) eine Pensionserhöhung. Die Beiträge werden mit einem Faktor multipliziert, der vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz durch Verordnung festgesetzt ist.

3.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Vorzeitige Alterspension bei langer VersicherungsdauerVersicherungsdauer:lange

Durch die Bestimmungen der Pensionsreform 2003 wurde dieser Versicherungsfall stufenweise abgeschafft. Der Zugang ist nur mehr für bestimmte Jahrgänge möglich.

Die folgenden Anspruchsvoraussetzungen gelten für Personen, die vor dem 1.1.1955 geboren sind:

Eine weggefallene vorzeitige Alterspension lebt mit dem Tag nach Ende der Erwerbstätigkeit bzw der Urlaubsentschädigung/-ab­findung wieder auf. Dies setzt eine Meldung voraus.

Sonderbestimmung bei geförderter AltersteilzeitAltersteilzeit

Hat die geförderte Altersteilzeit schon vor dem 1.4.2003 zu laufen begonnen, beträgt das Antrittsalter für die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer

sofern nicht nach der "HacklerregelungHacklerregelung" ein früherer Pensionsantritt möglich ist.

3.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____"Hacklerregelung" für LangzeitversicherteHacklerregelung:Langzeitversicherte

Es gibt zwei Gruppen von Langzeitversicherten:


Sonderbestimmungen gelten für Versicherte, deren geförderte Altersteilzeitvereinbarung schon vor dem 1.1.2003 zu laufen begonnen hat und die nunmehr von der Verlängerung der Hacklerreglung erfasst werden. Diese können die vorzeitige Alterspension trotzdem zu dem seinerzeit vereinbarten Zeitpunkt in Anspruch nehmen. Das Antrittsalter für die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer beträgt

(Sofern nicht nach Hacklerregelung ein früherer Pensionsantritt möglich ist). Diese Personen sind aufgrund der entsprechenden Bestimmungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes hinsichtlich des Rechtes, die Pension nicht zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen, geschützt.

Anspruchsvoraussetzungen

Eintritt des Versicherungsfalls:


Wenn die Anspruchsvoraussetzungen für die "Hacklerregelung für SchwerarbeiterInnen" (Alter, Beitragsmonate, Schwerarbeit) zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits einmal erfüllt waren, bleibt der Anspruch auf diese Pensionsart auch bei einer späteren Antragstellung gewahrt. Als Beitragsmonate für die beiden Hacklerregelungen, gelten die bis zum 31.12.2004 erworbenen Zeiten:

Alle ab 1.1.2005 erworbenen Versicherungszeiten werden als Beitragszeiten für die "Hacklerregelungen" berücksichtigt.

Für Männer mit Geburtsdatum ab dem 1.1.1954 ist das frühestmögliche Anfallsalter die Vollendung des 62. Lebensjahres. Für Frauen mit Geburtsdatum ab dem 1.1.1959 wird das Antrittsalter stufenweise von 57 auf 62 Jahre angehoben.

Für die Erfüllung der 540 Beitragsmonate zählen nur mehr Zeiten der Erwerbstätigkeit, höchstens 60 Monate der Kindererziehung und höchstens 30 Monate des Präsenz-/Zivildienstes.

Die Abschläge betragen 4,2% pro Jahr der Inanspruchnahme vor dem Regelpensionsalter.

Wegfallsbestimmung:

Decken sich Beitragsmonate einer freiwilligen Versicherung mit Ersatzmonaten (zB Arbeitslosengeldbezug, Bezug von Notstandshilfe, Krankengeldbezug), so gelten bei Inanspruchnahme der "Hacklerregelung" diese Monate als Monate der freiwilligen Versicherung. Eine weggefallene vorzeitige Alterspension lebt mit dem Tag nach Ende der Erwerbstätigkeit bzw der Urlaubsentschädigung/-ab­findung wieder auf. Dies setzt eine Meldung durch den Pensioni­sten voraus.


Übergangsbestimmung - Vorzeitige AlterspensionAlterspension:vorzeitige

Vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer

Männer geboren

Frauen geboren

Frühest möglicher Pensionsantritt

Anfallsalter

Männer

Frauen

am 01.01.1947

02.01. - 01.02.1947

02.02. - 01.03.1947

02.03. - 31.03.1947

am 01.01.1952

02.01. - 01.02.1952

02.02. - 01.03.1952

02.03. - 31.03.1952

01.02.2010

01.03.2010

01.04.2010

01.05.2010

 

63 J. + 1 M.

58 J. + 1 M.

am 01.04.1947

02.04. - 01.05.1947

02.05. - 01.06.1947

02.06. - 30.06.1947

am 01.04.1952

02.04. - 01.05.1952

02.05. - 01.06.1952

02.06. - 30.06.1952

01.06.2010

01.07.2010

01.08.2010

01.09.2010

 

63 J. + 2 M.

58 J. + 2 M.

am 01.07.1947

02.07. - 01.08.1947

02.08. - 01.09.1947

02.09. - 30.09.1947

am 01.07.1952

02.07. - 01.08.1952

02.08. - 01.09.1952

02.09. - 30.09.1952

01.10.2010

01.11.2010

01.12.2010

01.01.2011

 

63 J. + 3 M.

58 J. + 3 M.

am 01.10.1947

02.10 - 01.11,1947

02.11. - 01.12.1947

02.12. - 31.12.1947

am 01.10.1952

02.10. - 01.11.1952

02.11. - 01.12.1952

02.12. - 31.12.1952

01.02.2011

01.03.2011

01.04.2011

01.05.2011

 

63 J. + 4 M.

58 J. + 4 M.

am 01.01.1948

02.01. - 01.02.1948

02.02. - 01.03.1948

02.03. - 31.03.1948

am 01.01.1953

02.01. - 01.02.1953

02.02. - 01.03.1953

01.03. - 31.03.1953

01.06.2001

01.07.2011

01.08.2011

01.09.2011

 

63 J. + 5 M.

58 J. + 5 M.

am 01.04.1948

02.04. - 01.05.1948

02.05. - 01.06.1948

02.06. - 30.06.1948

am 01.04.1953

02.04. - 01.05.1953

02.05. - 01.06.1953

02.06. - 30.06.1953

01.10.2011

01.11.2011

01.12.2011

01.01.2012

 

63 J. + 6 M.

58 J. + 6 M.

am 01.07.1948

02.07. - 01.08.1948

02.08. - 01.09.1948

02.09. - 30.09.1948

am 01.07.1953

02.07. - 01.08.1953

02.08. - 01.09.1953

02.09. - 30.09.1953

01.02.2012

01.03.2012

01.04.2012

01.05.2012

 

63 J. + 7 M.

58 J. + 7 M.

am 01.10.1948

02.10. - 01.11.1948

02.11. - 01.12.1948

02.12. - 31.12.1948

am 01.10.1953

02.10. - 01.11.1953

02.11. - 01.12.1953

02.12. - 31.12.1953

01.06.2012

01.07.2012

01.08.2012

01.09.2012

 

63 J. + 8 M.

58 J. + 8 M.

am 01.01.1949

02.01. - 01.02.1949

02.02. - 01.03.1949

02.03. - 31.03.1949

am 01.01.1954

02.01. - 01.02.1954

02.02. - 01.03.1954

02.03. - 31.03.1954

01.10.2012

01.11.2012

01.12.2012

01.01.2013

 

63 J. + 9 M.

58 J. + 9 M.

am 01.04.1949

02.04. - 01.05.1949

02.05. - 01.06.1949

02.06. - 30.06.1949

am 01.04.1954

02.04. - 01.05.1954

02.05. - 01.06.1954

02.06. - 30.06.1954

01.02.2013

01.03.2013

01.04.2013

01.05.2013

 

63 J. + 10 M..

58 J. + 10 M.

am 01.07.1949

02.07. - 01.08.1949

02.08. - 01.09.1949

02.09. - 30.09.1949

am 01.07.1954

02.07. - 01.08.1954

02.08. - 01.09.1954

01.09. - 30.09.1954

01.06.2013

01.07.2013

01.08.2013

01.09.2013

 

63 J. + 11 M.

58 J. + 11 M.

am 01.10.1949

02.10. - 01.11.1949

02.11. - 01.12.1949

02.12. - 31.12.1949

am 01.10.1954

02.10. - 01.11.1954

02.11. - 01.12.1954

02.12. - 31.12.1954

01.10.2013

01.11.2013

01.12.2013

01.01.2014

 

64 J.

59 J.

am 01.01.1950

02.01. - 01.02.1950

02.02. - 01.03.1950

02.03. - 31.03.1950

am 01.01.1955

02.01. - 01.02.1955

02.02. - 01.03.1955

02.03. - 31.03.1955

01.02.2014

01.03.2014

01.04.2014

01.05.2014

 

64 J. + 1 M.

59 J. + 1 M.

am 01.04.1950

02.04. - 01.05.1950

02.05. - 01.06.1950

01.06. - 30.06.1950

am 01.04.1955

02.04. - 01.05.1955

02.05. - 01.06.1955

02.06 - 30.06. 1955

01.06.2014

01.07.2014

01.08.2014

01.09.2014

 

64 J. + 2 M.

59 J. + 2 M.

am 01.07.1950

02.07. - 01.08.1950

02.08. - 01.09.1950

02.09. - 30.09.1950

am 01.07.1955

02.07. - 01.08.1955

02.08. - 01.09.1955

02.09. - 30.09.1955

01.10.2014

01.11.2014

01.12.2014

01.01.2015

 

65 J. + 3 M.

59 J. + 3 M.

am 01.10.1950

02.10. - 01.11.1950

02.11. - 01.12.1950

02.12. - 31.12.1950

am 01.10.1955

02.10. - 01.11.1955

02.11. - 01.12.1955

02.12. - 31.12.1955

01.02.2015

01.03.2015

01.04.2015

01.05.2015

 

64 J. + 4 M.

59 J. + 4 M.

am 01.01.1951

02.01. - 01.02.1951

02.02. - 01.03.1951

02.03. - 31.03.1951

am 01.01.1956

02.01. - 01.02.1956

02.02. - 01.03.1956

02.03. - 31.03.1956

01.06.2015

01.07.2015

01.08.2015

01.09.2015

64 J. + 5 M.

59 J. + 5 M.

am 01.04.1951

02.04. - 01.05.1951

02.05. - 01.06.1951

02.06. - 30.06.1951

am 01.04.1956

02-04. - 01.05.1956

02.05. - 01.06.1956

02.06. - 30.06.1956

01.10.2015

01.11.2015

01.12.2015

01.01.2016

 

64 J. + 6 M.

59 J. + 6 M.

am 01.07.1951

02.07. - 01.08.1951

02.08. - 01.09.1951

02.09. - 30.09.1951

am 01.07.1956

02.07. - 01.08.1956

02.08. - 01.09.1956

02.09. - 30.09.1956

01.02.2016

01.03.2016

01.04.2016

01.05.2016

 

64 J. + 7 M.

59 J. + 7 M.

am 01.10.1951

02.10. - 01.11.1951

02.11. - 01.12.1951

02.12. - 31.12.1951

am 01.10.1956

02.10. - 01.11.1956

02.11. - 01.12.1956

02.12. - 31.12.1956

01.06.2016

01.07.2016

01.08.2016

01.09.2016

 

64 J. + 8 M.

59 J. + 8 M.

am 01.01.1952

02.01. - 01.02.1952

02.02. - 01.03.1952

02.03. - 31.03.1952

am 01.01.1957

02.01. - 01.02.1957

02.02. - 01.03.1957

02.03. - 31.03.1957

01.10.2016

01.11.2016

01.12.2016

01.01.2017

 

64 J. + 9 M.

59 J. + 9 M.

am 01.04.1952

02.04. - 01.05.1952

02.05. - 01.06.1952

02.06. - 30.06.1952

am 01.04.1957

02.04. - 01.05.1957

02.05. - 01.06.1957

02.06. - 30.06.1957

01.02.2017

01.03.2017

01.04.2017

01.05.2017

 

64 J. + 10 M.

59 J. + 10 M.

am 01.07.1952

02.07. - 01.08.1952

02.08. - 01.09.1952

02.09. - 30.09.1952

am 01.07.1957

02.07. - 01.08.1957

02.08. - 01.09.1957

02.09. - 30.09.1957

01.06.2017

01.07.2017

01.08.2017

01.09.2017

 

64 J. + 11 M.

59 J. + 11 M.

ab 01.10.1952

ab 01.10.1957

 

65 J.

60 J.

 

 

3.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____KorridorpensionKorridor:pension

Diese Pension ist im Allgemeinen Pensionsrecht (APG) geregelt. Sie gilt jedoch auch für vor dem 1.1.1955 geborene Versicherte. Die Korridorpension ermöglicht einen Pensionsantritt mit Vollendung des 62. Lebensjahres und ist daher de facto derzeit nur für Männer relevant. Frauen, die bis 1.12.1965 geboren wurden, haben mit 62 das Antrittsalter für die reguläre Alterspension erreicht.


Anspruchsvoraussetzungen

Für eine Korridorpension gelten die gleichen Wegfallsbestimmungen wie für eine vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer.

Pensionsberechnung

Höhe der Korridorpension

für vor dem 1.1.1955 geborenen Personen.

Entsprechend der Anzahl der Versicherungsmonate gebührt ein Prozentsatz der (Gesamt)Bemessungsgrundlage als Leistung von 1,78 Steigerungspunkte.

Jene Personen, die die Anspruchsvoraussetzungen für eine Korridorpension in einem der Jahre 2006 bis 2008 ("Stichtagsprinzip") erfüllen, jedoch die Pension erst im Jahr 2009 oder später in Anspruch nehmen, bleiben die dem jeweiligen Kalenderjahr zugeordneten Steigerungspunkte gewahrt. Bei Anwendung der Steigerungspunkte aus den Jahren 2006 bis 2008 darf die Leistung, mit Ausnahme eines besonderen Steigerungsbetrages, 80% der höchsten zur Anwendung kommenden Bemessungsgrundlage nicht übersteigen. Liegen jedoch mehr als 45 Versicherungsjahre vor, ist die Leistung mit Ausnahme eines besonderen Steigerungsbetrages unter Zugrundelegung des Prozentsatzes von 1,78 für je 12 Versicherungsmonate und der höchsten zur Anwendung kommenden Bemessungsgrundlage zu begrenzen. Die ermittelte Leistung ist um einen Abschlag im Ausmaß von 0,35% pro Monat zu vermindern, und zwar


Zum Vergleich ist eine Berechnung der Leistung nach der Rechtslage zum 31.12.2003 unter Berücksichtigung der Verlustdeckelung durchzuführen.

Korridor-AbschlagKorridor:Abschlag: Die höhere der beiden Leistungen ist um 0,175% pro Monat zu vermindern, und zwar

Höhe der Korridorpension

für nach dem 31.12.1954 geborenen Personen

Die Höhe der Korridorpension ist unter Anwendung der Parallelrechnung zu ermitteln.

3.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____SchwerarbeitspensionSchwerarbeitspension

Eine Schwerarbeitspension kann frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, wenn und sobald:

Waren die Anspruchsvoraussetzungen für eine Schwerarbeitspension zu einem früheren Zeitpunkt bereits einmal erfüllt, so bleibt der Anspruch auf diese Pension auch für einen späteren Stichtag gewahrt.

Für Frauen greift die Schwerarbeitspension erst ab dem Jahr 2024. Davor besteht die Möglichkeit, mit der Vollendung des 60. Lebensjahres in die Alterspension oder vorher in die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer zu gehen.

Nach der Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz gelten folgende Tätigkeiten als Schwerarbeit:

4      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____SonderruhegeldSonderruhegeld:Nachtschichtschwerarbeiter (nur für Nachtschichtschwer-arbeiter)

Das Sonderruhegeld ist eine Leistung nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz und ist einer vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer gleichzuhalten. Für jeden Nachtschwerarbeitsmonat hat der Dienstgeber einen Nachtschwerarbeitsbeitrag in der Höhe von 2% der Beitragsgrundlage zu entrichten. Ein Nachtschwerarbeitsmonat liegt vor, wenn der Dienstnehmer im betreffenden Kalendermonat mindestens an 6 Arbeitstagen Nachtschwerarbeit leistet.

Nachtschwerarbeit liegt vor, wenn folgende zwei Voraussetzungen zusammentreffen:

Anspruchsvoraussetzungen

Eintritt des Versicherungsfalls:

Halbdeckung:

Wegfallsbestimmung:

5      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versicherungsfälle der geminderten Arbeitsfähigkeit (Invaliditäts- und BerufsunfähigkeitspensionBerufs:unfähigkeitspensionenInvaliditätspension)

Für ArbeiterInnen gilt der Begriff "Invalidität", für Angestellte der Begriff "Berufsunfähigkeit". Invalidität oder Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Versicherte aus Gesundheitsgründen mindestens 6 Monate außerstande sind, einem regelmäßigen Erwerb nachzugehen.

Anspruchsvoraussetzungen

Die Wartezeit entfällt, wenn

5.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____BerufsschutzBerufs:schutz und Verweisung

War der/die Versicherte als ArbeiterIn in den letzten 15 Jahren mindestens 7,5 Jahre in einem erlernten oder angelernten Lehrberuf tätig, so ist eine Verweisung nur auf eine ähnliche Tätigkeit in diesem Berufsfeld zulässig.


War der/die Versicherte nicht überwiegend in einem Lehrberuf tätig (Hilfsarbeiter), erfolgt die Verweisung auf alle Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der/die Angestellte aus Gesundheitsgründen mindestens 6 Monate außerstande ist, den bisherigen oder einen ähnlichen Beruf auszuüben (Verweisung auf die nächst niedrigere Kollektivvertragsstufe).

Berufsschutz für 58-Jährige

Bei einem Stichtag in den Jahren 2013 und 2014 sind Versicherte  invalid/berufsunfähig, wenn sie das 58. Lebensjahr vollendet haben und aus Gesundheitsgründen der Tätigkeit nicht mehr nachgehen können, die sie in den letzten 15 Jahren vor dem Pensionsstichtag mindestens durch 10 Kalenderjahre ausgeübt haben. Dabei sind zumutbare Änderungen dieser Tätigkeit zu berücksichtigen. Bei Stichtagen in den Jahren 2015 und 2016 ist die Vollendung des 59. Lebensjahres und bei einem Stichtag ab dem Jahr 2017 ist die Vollendung des 60. Lebensjahres eine Voraussetzung.

5.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Besonderer Fall des Eintritts der Invalidität bzw Berufsunfähigkeit

Einen Anspruch auf Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspension haben auch Personen, die bereits vor der erstmaligen Aufnahme einer Beschäftigung als invalid bzw berufsunfähig anzusehen waren, dennoch aber mindestens 120 Beitragsmonate der Pflichtversicherung erworben haben.

5.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____HärtefallregelungHärtefallregelung

Voraussetzungen sind: Die Vollendung des 50. Lebensjahres Arbeitslosenmeldung im letzten Jahr vor dem Stichtag 360 Versicherungsmonate, davon 240 aufgrund von Erwerbstätigkeit. Es sind nur mehr Tätigkeiten mit dem einfachstem Anforderungsprofil möglich. Die Prognose, dass ein Arbeitsplatz innerhalb eines Jahres nicht gefunden werden kann.

5.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Hemmung des Leistungsanfalls

Für den Anfall einer Pension aus dem Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit ist die Aufgabe der Tätigkeit oder eine Karenzierung erforderlich. Sie fällt daher mit dem Stichtag oder mit dem Tag nach der formalen Beendigung der Tätigkeit an, aufgrund der Invalidität vorliegt.


5.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Zusammentreffen von Pensions- und Erwerbseinkommen

Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspensionen mit einem Stichtag ab 1.1.2001 werden bei einem Zusammentreffen mit einem Erwerbseinkommen über der Geringfügigkeitsgrenze zu Teilpensionen. Bis zu einem monatlichen Gesamteinkommen (das ist die Summe aus Pension und Erwerbseinkommen) von € 1.077,99 (2012) erfolgt keine Anrechnung. Übersteigt das Gesamteinkommen diesen Betrag, wird die Leistung um einen Anrechnungsbetrag vermindert.

Dieser beträgt 2013 für den Teil des Gesamteinkommens von

über € 1.134,77 bis € 1.702,21:

30%

darüber bis € 2.269,53:

40%

darüber hinaus:

50%

Der Anrechnungsbetrag darf jedoch weder das Erwerbseinkommen noch 50% des Steigerungsbetrages (Pensionseinkommen) übersteigen.

Eine Neufeststellung der Teilpension erfolgt

5.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____RehabilitationRehabilitation

Jeder Pensionsantrag ist vorrangig als Antrag auf eine Rehabilita­tionsmaßnahme zu werten. Es ist zu prüfen, ob durch eine zweckmäßige und zumutbare berufliche Rehabilitation auf Dauer Invalidität (Berufsunfähigkeit) vermieden werden kann und eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt mit hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt werden kann. Bei Prüfung der Maßnahmen sind das Alter, die Ausbildung, die Qualifikation sowie die Neigung, die physische und psychische Eignung zu berücksichtigen.

Ab 2014 kann ein Antrag auf Feststellung gestellt werden, ob Invalidität oder Berufsunfähigkeit voraussichtlich dauerhaft vorliegt. Dieser Antrag dient ausschließlich zur Feststellung der Durchführbarkeit von medizinischen oder beruflichen Maßnahmen der Rehabilitation.

Weitere Voraussetzungen für ab 1.1.1964 Geborene

 

Weitere Voraussetzungen für bis 31.12.1963 Geborene

Es besteht kein Anspruch auf berufliche Maßnahmen der Rehabilitation ("Umschulung") oder diese Maßnahmen sind nicht zweckmäßig oder nicht zumutbar, die Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit dauert voraussichtlich 6 Monate an.

 

6      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versicherungsfall des Todes (HinterbliebenenpensionenHinterbliebenenpension)

Die Leistungen der Pensionsversicherung aus dem Versicherungsfall des Todes des Versicherten sind die Hinterbliebenenpensionen:

6.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Witwen-/WitwerpensionWitwen-/Witwer:pension

Anspruch auf Witwen-/Witwerpension haben Witwen/Witwer sowie frühere Ehepartner von verstorbenen Versicherten,

Für die Erfüllung der Wartezeit gelten die Regelungen der geminderten Arbeitsfähigkeit(!).

Anfall der Pension

Wird der Antrag innerhalb von 6 Monaten nach dem Tod des/der Ver­sicherten gestellt, beginnt die Witwen-/Witwerpension mit dem Tag nach dem Todestag. Bei einer späteren Antragstellung ist der Antragstag zugleich der Pensionsbeginn.

Befristete Witwen-/Witwerpension

Der Anspruch auf Witwen-/Witwerpension besteht nach dem Tod des Ehepartners nur für die Dauer von 30 Kalendermonaten, wenn:


Unbefristete Witwen-/Witwerpension

Die Witwen-/Witwerpension gebührt unbefristet, wenn:

Höhe der Witwen-/Witwerpension

Die Witwen-/Witwerpension beträgt 0% bis 60% der Pension des Ver­storbenen. Die Berechnungsgrundlage des Prozentsatzes hängt davon ab, welcher der beiden Ehepartner in den letzten beiden oder den letzten 4 Kalenderjahren vor dem Zeitpunkt des Todes des/der Verstorbenen ein höheres Erwerbseinkommen (Erwerbsersatzeinkommen) erzielt hat. Personen, deren Erwerbseinkommen (Erwerbsersatzeinkommen) das Doppelte der Höchstbeitragsgrundlage erreicht (2015 monatlich € 9.300,-) erhalten keine Witwen-/Witwerpension. Hat jemand nach der Scheidung Anspruch auf Unterhalt, ist die Höhe der Witwen-/Witwerpension mit der Höhe der Unterhaltsverpflichtung begrenzt.

Formel für die Berechnung des Prozentsatzes der Witwen-/Witwerpension

 

formula

 

Schutzbestimmung für finanziell Schwache

Ist bei einer Hinterbliebenenpension unter 60% das monatliche Gesamteinkommen des Überlebenden niedriger als € 1.887,39 (2015), wird die Hinterbliebenenpension so weit erhöht, bis entweder dieser Betrag oder 60% erreicht werden.


6.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____WaisenpensionWaisen:pension

Anspruch auf Waisenpension haben nach dem Tod von Versicherten:

Höhe der Waisenpension

Die Waisenpension beträgt:

6.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Abfindung

Wenn Hinterbliebenenpensionen mangels Erfüllung der Wartezeit nicht gebühren, jedoch mindestens ein Beitragsmonat vorliegt, haben Witwen/Witwer und Kinder von Verstorbenen Anspruch auf Abfindung.

7      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PensionsberechnungsgrundlagenPensions:berechnungsgrundlage

Die Bestimmungen des Allgemeinen Pensionsgesetzes (APG) finden auf die Pensionsberechnung nur in besonderen Einzelfällen aus dem Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit Anwendung.

Die Höhe der Pension hängt nach dem ASVG von vier Faktoren ab:

7.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Schutzbestimmung für die Pensionshöhe

Die eintretenden Pensionsverluste durch die Pensionssicherungsreform 2003 sind gedeckelt. Es sind zwei Pensionsberechnungen durchzuführen:


Die endgültige Pensionshöhe darf einen gewissen Prozentsatz der Pension nach Rechtslage 2003 nicht unterschreiten. Die Prozent­sätze werden zwischen 2004 und 2024 schrittweise verringert (siehe Tabelle).

 

2004

95,00%

2014

92,50%

2005

94,75%

2015

92,25%

2006

94,50%

2016

92,00%

2007

94,25%

2017

91,75%

2008

94,00%

2018

91,50%

2009

93,75%

2019

91,25%

2010

93,50%

2020

91,00%

2011

93,25%

2021

90,75%

2012

93,00%

2022

90,50%

2013

92,75%

2023

90,25%

 

7.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage wird aus einer bestimmten Zahl der höchsten aufgewerteten monatlichen Gesamtbeitragsgrundlagen errechnet. Diese werden addiert und durch die um 1/6 erhöhte Zahl der herangezogenen Beitragsmonate dividiert. Der Quotient ist die Bemessungsgrundlage.

Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage bleiben außer Ansatz:

7.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Bemessungszeitraum

Die Länge des Bemessungszeitraumes hängt vom Kalenderjahr des Pensionsstichtages ab. Für die Pensionsberechnung nach Rechtslage 2003 gilt folgendes:

 

2008

192 Beitragsmonate

2015

206 Beitragsmonate

2009

194 Beitragsmonate

2016

208 Beitragsmonate

2010

196 Beitragsmonate

2017

210 Beitragsmonate

2011

198 Beitragsmonate

2018

212 Beitragsmonate

2012

200 Beitragsmonate

2019

214 Beitragsmonate

2013

202 Beitragsmonate

2020

216 Beitragsmonate

2014

204 Beitragsmonate

 

 

 

Bei Inanspruchnahme der Pension zum Regelalterspensionsalter gilt ein Bemessungszeitraum von 180 Beitragsmonaten.


Für die Berechnung der Pension nach dem im Jahr des Stichtages geltende Rechtslage gilt:

 

2008

240 Beitragsmonate

(20 Jahre)

2019

372 Beitragsmonate

(31 Jahre)

2009

252 Beitragsmonate

(21 Jahre)

2020

384 Beitragsmonate

(32 Jahre)

2010

264 Beitragsmonate

(22 Jahre)

2021

384 Beitragsmonate

(33 Jahre)

2011

276 Beitragsmonate

(23 Jahre)

2022

408 Beitragsmonate

(34 Jahre)

2012

288 Beitragsmonate

(24 Jahre)

2023

420 Beitragsmonate

(35 Jahre)

2013

300 Beitragsmonate

(25 Jahre)

2024

432 Beitragsmonate

(36 Jahre)

2014

312 Beitragsmonate

(26 Jahre)

2025

444 Beitragsmonate

(37 Jahre)

2015

324 Beitragsmonate

(27 Jahre)

2026

456 Beitragsmonate

(38 Jahre)

2016

336 Beitragsmonate

(28 Jahre)

2027

468 Beitragsmonate

(39 Jahre)

2017

348 Beitragsmonate

(29 Jahre)

2028

480 Beitragsmonate

(40 Jahre)

2018

360 Beitragsmonate

(30 Jahre)

 

 

 

 

Der Bemessungszeitraum wird verkürzt:

7.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ermittlung der monatlichen Gesamtbeitragsgrundlage

Es werden alle Bezüge die innerhalb eines Kalenderjahres, für die Pensionsversicherungsbeiträge geleistet wurden, einschließlich der Sonderzahlungen herangezogen und durch die Zahl der Beitragsmonate dividiert.

Der Quotient ist die unaufgewertete monatliche Gesamtbeitragsgrundlage.

 

formula

 

Die monatliche Gesamtbeitragsgrundlage für Beitragsmonate der freiwilligen Versicherung ist die Beitragsgrundlage, von welcher der Beitrag zur freiwilligen Versicherung in der Pensionsversicherung entrichtet wurde. Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage werden die Pensionsversicherungsbeiträge nur bis zur Höhe der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage herangezogen.

Die Höchstbeitragsgrundlage für Sonderzahlungen ist das Doppelte der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage.

 

7.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Aufwertungsfaktoren

Die in der Vergangenheit liegenden Gesamtbeitragsgrundlagen werden mit dem Aufwertungsfaktor multipliziert. Je weiter die Gesamtbeitragsgrundlagen zurückliegen, desto höher ist der Aufwertungsfaktor.


7.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Sonderbestimmung für die Invaliditäts-/Berufs-unfähigkeitspensionBerufs:unfähigkeitspensionInvaliditätspension

Liegt der Stichtag einer Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension vor Vollendung des 60. Lebensjahres, werden für die Berechnung der Pension den erworbenen Versicherungsmonaten weitere Monate hin­zugerechnet. Hinzugerechnet wird die Zahl der Monate, um die der Versicherte jünger ist als 60. Jahre. Sobald die Leistung nach Abzug der Abschläge 60% der Bemessungsgrundlage erreicht, werden keine Versicherungsmonate mehr hinzugerechnet.

7.7        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Abschlag der Pension vor dem Regelpensionsalter

Wird die Pension vor dem Regelpensionsalter in Anspruch genommen, erfolgt ein Abschlag. Dieser beträgt ab 1.1.2004 pro Jahr der früheren Inanspruchnahme der Pension 4,2% der Leistung, pro Monat 0,35%. Der Maximalabschlag ist mit 15% der Leistung begrenzt.

7.8        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____"HacklerregelungHacklerregelung" (Langzeitversicherte)

Die Hacklerregelung gilt


Werden die Anspruchsvoraussetzungen für die "Hacklerregelung" bis zum Ende des Jahres 2010 erfüllt, ist die Pensionsberechnung nach der Pensionssicherungsreform 2003 im Regelfall günstiger (kein Abschlag) als die gemäß der Vergleichspension. Bei der Ermittlung des Prozentsatzes gemäß der Pensionssicherungsreform 2003 ist zu unterscheiden, ob mehr als 45 Versicherungsjahre oder höchstens 45 Versicherungsjahre vorhanden sind.

Es sind mehr als 45 Versicherungsjahre vorhanden:

Pro Versicherungsjahr gebühren 1,78% (ohne Limitierung).

Es sind höchstens 45 Versicherungsjahre vorhanden:

Es gebühren pro Versicherungsjahr 1,78 %.

Verlängerung des abschlagfreien Pensionsantritts

Die Geltungsdauer der Bestimmungen über den abschlagsfreien Pensionsantritt für Langzeitversicherte (=Hacklerregelung) mit 55  Jahren (Frauen) bzw 60 Jahren (Männer) wurde gemäß dem Sozialrechtsänderungsgesetz (SRÄG 2008) um weitere 3 Jahre bis Ende 2013 verlängert. Danach gilt die Abschlagsfreiheit Männer mit Geburtsdatum zwischen 1.10.1952 und 31.12.1953 und Frauen zwischen 1.10.1957 und 31.12.1958.

7.9        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Honorierung von KindererziehungsmonatenKindererziehungsmonate

Kindererziehungsmonate werden nicht von der individuellen Bemessungsgrundlage honoriert, sondern von der gesetzlich festgelegten Kindererziehungsbemessungsgrundlage. Diese beträgt € 1.081,66 (2015), im Pensionskonto € 1.694,39.

7.10     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Zuschläge zur Pension

Zur Pension können folgende Zuschläge gewährt werden:

Anspruch auf KinderzuschussKinder:zuschuss

Pensionsbezieher, die für Kinder zu sorgen haben, erhalten pro Kind einen Kinderzuschuss in der Höhe von € 29,07 (2015). Für ein Kind gebührt zu einer Pension der Kinderzuschuss entweder zur Pension des Vaters oder der Mutter. Anspruch auf Kinderzuschuss besteht für jene Kinder, die bei Tod des Pensionisten/der Pensionistin Anspruch auf Waisenpension hätten.


AusgleichszulageAusgleichszulage

Die Ausgleichszulage ist eine Zulage zur Pension und dem Grunde nach eine Sozialhilfeleistung. Die Ausgleichszulage garantiert, dass jeder Pensionsbezieher, solange er seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, über ein Mindesteinkommen in Höhe des Richtsatzes verfügt.

____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Leistungsrechtliche Werte in der gesetzlichen Sozialversicherung der Unselbständigen 2015

Richtsatz für AusgleichszulageAusgleichszulage:Richtsatz

Nachkauf von Schul- und StudienzeitenStudienzeiten:NachkaufSchulzeiten, Nachkauf

Pro Monat € 1.060,20


1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____UnfallversicherungUnfall:versicherung

Erhöhung der VersehrtenrenteVersehrtenrente ab 1. Jänner 2013 um 1,7%

Kinderzuschuss zu Schwerversehrtenrenten

Schwerversehrten wird für jedes Kind ein Kinderzuschuss im Ausmaß von 10% der Versehrtenrente gewährt, höchstens jedoch von € 76,31.

Bemessungsgrundlage  für Barleistungen an Schüler und Studenten

 

Versehrtengeld für Schüler und Studenten

Schüler und Studenten erhalten ein einmaliges Versehrtengeld für Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit bei mindestens 20% Erwerbsminderung durch 3 Monate. Dieses Versehrtengeld beträgt bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von:

20% bis unter 30%

    672,19

30% bis unter 40%

€ 1.462,16

40%

€ 2.699,07

und für je weitere 10%

€    674,64

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____KrankenversicherungKrankenversicherung

Krankengeld

KrankengeldKrankengeld für § 19a ASVG Selbstversicherte für den Kalendermonat: € 145,81

Kostenanteil des Versicherten

WochengeldWochengeld

Wochengeld für § 19a ASVG Selbstversicherte täglich

€ 8,80.

RezeptgebührRezeptgebühr

Auf Antrag von der Rezeptgebühr zu befreien sind Personen, deren

monatliche Nettoeinkünfte folgende Grenzbeträge nicht übersteigen:

Ebenfalls von der Rezeptgebühr zu befreien sind Personen, die infolge von Leiden oder Gebrechen überdurchschnittliche Ausgaben nachweisen und deren monatliche Nettoeinkünfte folgende Grenzbeträge nicht übersteigen:

Die angeführten Grenzbeträge erhöhen sich für jedes Kind um € 134,59.

Serviceentgelt für die e-carde-card

Höhe des Serviceentgelts € 10,85.

Diese gibt es bei Maßnahmen der Rehabilitation, der Festigung der Gesundheit und der Gesundheitsvorsorge in der Kranken- und Pensionsversicherung.

Höhe der Zuzahlungen pro Verpflegungstag:

monatliches Bruttoeinkommen:

von € 872,31 bis € 1.453,69

€   7,60

darüber bis € 2.035,08

€ 13,02

darüber hinaus

€ 18,46

Grenzbetrag für die Befreiung von Zuzahlungen:

monatliches Bruttoeinkommen: bis € 872,31

3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PflegegeldPflege:geld nach dem Bundespflegegeldgesetz

 

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